Wann wird es still - in mir - in dir?

Gerade jetzt, in der eher dunklen Jahreszeit, findet uns vielleicht auch die Stille. Es wäre schön, wenn wir sie willkommen heißen können und nicht davor erschrecken. Wann wird es denn wirklich still in mir? Ich habe auch bemerkt, dass ich in der Eile des Alltags oft schon auf der Suche nach der Stille war. Und dann, wenn sie auf einmal aufgetaucht ist, dann bin ich zurück geschreckt und dann war manchmal auch ein Loch da. Wie geht es dir damit? Gibt es zuviel Stille? Und wie geht es dir in der Stille?

In der Zwischenzeit habe ich gelernt, Stille zuzulassen - ja sie einzuladen in mein Leben. Das tut mir gut, denn so begegne ich meinen inneren Welten und habe Zeit mich dort umzuschauen. Im Alltag gelingt mir das nicht so intensiv.

 

Und in der Stille begegnet mir auch der untere Teil von meinem Eisberg. Was das ist? Nun dieser, oftmals unbewusste, sehr große Teil der mich ausmacht. Oben, die kleine Spitze des Eisberg, die herausschaut, ist doch immer tief verbunden mit dem unteren Teil. Wir Menschen sehen in unseren täglichen Begegnungen nur die obere Spitze. Doch in den ganzen zwischenmenschlichen Geschichten spielt der untere Teil eine viel größere Rolle, als wir manchmal wahrnehmen. Er beinhaltet einfach alles von uns und so manche Reaktion, z.B. von unseren Liebsten, wäre für uns verständlicher, wenn wir uns diesem Teil bewusst wären.

 

In der Stille nun haben wir die Gelegenheit zu einem bewussten Hinschauen, Hinfühlen und Hinhören. Wir dürfen uns einfach zurücklehnen und Einkehr halten. Das tut gut und es ist wie eine innere Reinigung. Wir nehmen unsere Dunkelheit in uns wahr und dürfen sie dem Licht entgegentragen. Die Zeit der Stille können wir für diese wundervolle Verbindung nützen. Licht und Dunkelheit - beides in uns vereint. Ich lasse mich gerne von der Stille hineintragen.

 

Hier hat das Äußere einfach mal Pause. Die obere Spitze vom Eisberg muss nicht handeln, etwas tun oder sich in Vordergrund stellen. Alle Dramen sind gespielt, die Schauspieler treten zurück und die Masken fallen. Wie befreiend das sein kann, erfahre ich immer wieder. Und ich möchte dich einladen, ebenfalls Stille zuzulassen.

 

Gerade wenn ich mich auf diesen Weg einlasse, dann spüre ich auch, wie liebevoll mich meine Seele immer wieder willkommen heißt. Sie ist immer da, egal ob ich nur in der oberen Spitze herumzapple. Sie erwartet mich, wenn ich mich darauf einlassen kann und sie zeigt mir, wie schön das Leben hier als Mensch sein darf. Ich mag die Stille, ich mag annehmen was ist und vor allem: Ich mag mich!

 

Nimm dir in diesen Tagen doch auch die Zeit dafür - Zeit für Stille - Zeit für die heilende Einkehr - Zeit für DICH!

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Hallo Silvia, dankeschön für die heilenden Inspirationen. Ich konnte erst mit den Fragen gar nichts anfangen, und dann dachte ich mir, weiterlesen...