Beziehungen im Wandel

Beziehung ist und war für mich schon immer ein sehr spannendes Thema. Gerade auch die Paarbeziehung finde ich sehr herausfordernd. Und ich habe da schon viele "Aufs" und "Abs" erfahren und einiges daraus gelernt. Vor vielen Jahren, nach einer gescheiterten Ehe, war ich recht oft in der Schuldzuweisung gefangen.

 

Dies hat sich mit der Zeit zurechtgerückt und ich habe meinen Anteil erkannt. Gerade in einem so nahen Zusammensein wie in einer Partnerschaft kommt sehr viel an die Oberfläche. Wollen wir das immer so genau sehen und wissen?

Ich kann da von mir sagen, dass ich in der letzten Zeit immer ruhiger werde. Und das tut mir gut und erschließt mir neue Wege. Oftmals sehen wir den Partner mit einem Wunschblick. So hätten wir ihn gerne und so soll er doch bittschön auch sein. Zu Beginn einer Partnerschaft ist dieser Blick rosarot. Es berührt unser Herz, wir fühlen das Kribbeln, sind verliebt und alles ist wunderbar. Mit der Zeit verändert sich der Blick. Hier zeigt sich dann wie es weitergeht und ob die Beziehung standhält.

 

Und gerade in der jetzigen Zeit haben wir wirklich alle Möglichkeiten um eine erfüllte Partnerschaft zu leben. Mit dem erwachenden BewusstSein müssen wir nicht im anderen etwas suchen, das einen angeblichen Mangel bei uns ausgleicht. Wir können in aller Ruhe bei uns bleiben und auf die leisen Töne hören. Bei mir zeigen sich dann sehr schnell meine Anteile, die z.B. mit mir selbst nicht zufrieden sind und ich erkenne, dass mein Partner in diesem Moment nur den Knopf gedrückt hat, um mich darauf hinzuweisen. Jetzt kann ich dafür dankbar sein und muss nicht mehr so oft ein Streitgespräch führen.

 

Das meine ich mit ruhiger werden. Ich nehme meine zerzausten Anteile zu mir zurück und projeziere sie nicht auf meinen Partner. Das kann ganz schnell gehen, auch wenn ich gerade noch richtig aufgeregt und wütend bin, kommt meistens der innere Impuls genauer hinzuschauen. Und dann kann ich schon erkennen wie sich die Energie dreht. Vom Außen nach Innen. Und dann annehmen was sich zeigt, was meins ist und loslassen. Somit nehme ich vom Partner eine Last, die er gar nicht tragen muss. Und er hat wiederum die Möglichkeit sich neu zu erfahren. Frei und ungezwungen, denn er muss nicht etwas entsprechen oder erfüllen was er gar nicht ist.

 

Hier kann die Liebe, auch nach vielen Ehejahren, wieder ganz neu erblühen. Und in einer Tiefe, die wir so vielleicht nicht für möglich halten. Es ist berührend das zu erleben.

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Kommentare: 2
  • #1

    Clara neger (Donnerstag, 05 Dezember 2013 13:25)

    Deine Beschreibung findet in mir einen erstaunten Wiederhall. Seit wenigen Tagen hat sich mir diese Möglickeit eröffnet, den Partner zu lassen, wie er ist, nicht daran zu leiden, dass ich mir ihn oder sein da-sein anders wünschte, gerade in diesem Augenblick... Die Bedürftigkeit schien aus einer Ent-Zweiung der erwachsenen und kindlichen Anteile meiner Persönlichkeit zu kommen. Nachdem es mir gelungen ist, mich selbst zu halten und die daraus resultierende Freude der Geborgenheit in mir selbst zu erfahren, darf ich meinen Partner so lassen und nehmen, wie er ist. Es bedroht mich nicht mehr! Und es darf nur Liebe sein...

    Schön, dass es deine Seite gibt!

  • #2

    Silvia Heimburger (Freitag, 06 Dezember 2013 11:40)

    Vielen Dank liebe Clara für diese Worte. Ja es ist wirklich so, wenn wir unsere Anteile wieder zu uns nehmen, sie annehmen, können wir eine wunderbare Klarheit in uns finden. Alles ist in uns vorhanden!
    Alles Liebe - Silvia

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Hallo Silvia, dankeschön für die heilenden Inspirationen. Ich konnte erst mit den Fragen gar nichts anfangen, und dann dachte ich mir, weiterlesen...